Tierheim Tecklenbuerger Land
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Dobby...zum zweiten

Junger Wilder mit ganz viel Potenzial.......hat Herz zu verschenken........man muss allerdings wissen wie es geht.....

Spricht da wer von mir? Ich habe nämlich ganz viel Potenzial. Und ein noch größeres Herz! Ich habe zwar schon eines. Also zuhause. Aber meine Zweibeiner und ich passen nicht ganz so zusammen, wie wir uns das gedacht haben. Ich liebe meine "Dosis" sehr und genieße Tobe- und Spieleinheiten. Das dumme ist nur, daß ich irrsinnig viel Energie habe. Und die muss raus und will ausgelastet werden. Wenn das nicht geht, lasse ich die irgendwo raus. Im dümmsten Falle müssen die Zweibeiner dran glauben. Ich schubse und zwicke (nein, ich bin k e i n Beißer, es kann aber blaue Flecken geben....) dann solange bis die endlich flott werden. Und wenn mir das zu lange dauert, suche ich mir ein anderes Betätigungsfeld. Da kann auch mal die Fliege in der Wohnung dazu führen, das ich wie das sprichwörtliche " gestochene Wildschwein" durch die Wohnung sause und mich gar nicht mehr beruhigen kann, weil ich endlich ein Ventil gefunden habe um meine Energie los zu werden. Das Stichtwort heißt: Unterforderung. Ja, werden Sie jetzt sagen. Wieso hat denn da vorher keiner geguckt....Doch haben wir. Die Pfleger im Tierheim Tecklenburger Land, wo ich für einige Zeit als Fundhund untergebracht war, meine Zweibeiner als sie mich ganz oft im Tierheim besucht haben. Und ich, der immer immer ganz brav gezeigt hat, was er alles kann und wie er tickt. Da hat sich schon herauskristalisiert, das ich zum einen ganz klare Strukturen brauche und zum anderen viel Beschäftigung und Auslastung. Wir haben das hier im Tierheim ausgiebig getestet und geschaut wie und was geht. Alle waren sich einig: Das könnte passen. Immer jemand zuhause, Zeit um sich entsprechend mit mir zu beschäftigen und ich habe mich gut und sehr gerne an meinem neuen Rudel orientiert. Im neuen zuhause hat sich dann aber gezeigt, das ich mit zunehmendem erwachsen werden (ich bin jetz gut 1 Jahr alt) deutlich intensivere Beschäftigung brauche. Zusammen mit einem Hundetrainer haben wir ein "Arbeitsprogramm" für mich entwickelt.  Da darf ich ganz viel tun, habe unendlich viel Spaß und bin nacher so richtig k.o. Die Zweibeiner aber auch. Und das ist das Problem. Mein "Kuscheldosi" ist jetzt leider nicht mehr so fit wie ursprünglich geplant. Und wenn der schon "hechelt", kann ich gut und gerne noch eine Schüppe drauf legen. Wir haben dann alle lange überlegt, wie wir das Problem zuhause am besten lösen können. Und dann, mit ganz, ganz, ganz viel Pipi im Gesicht, entschieden, daß wir für mich ein zuhause suchen, daß mir gerecht wird. In dem ich die Auslastung bekomme, die ich brauche. Ohne Kinder, ohne Kleintiere, dafür mit Menschen, die mit Zeit, viel Hundeverstand und dem Quentchen Geduld mehr ausgestattet sind, die es für mich braucht um ein entspannter Hund sein zu können. Der auch ganz gechillt auf seinem Kissen liegen kann. (Sofa wäre mir allerdings lieber....) Andere Hunde sind prinzipiell kein Problem, ich spiele gerne mit Hundekollegen. Ich neige bloß dazu, vor lauter Begeisterung kein Ende zu finden und mich so richtig hochzufahren. Da müssen die neuen Zweibeiner ein Auge darauf haben und mir evtl. einfach eine Pause verordnen. Das ist aber machbar. Mein Trainer würde beim ersten Kennenlernen dabei sein und mithelfen zu gucken ob es auch wirklich paßt. Und würde mich auch im neuen zuhause noch etwas begleiten, wenn es denn nötig und gewünscht ist. Das organisatorische klären Sie am besten mit der Tierheimleitung, die steht in Kontakt zu meinen Dosis und dem Hundetrainer. Ich darf nämlich bis zur Vermittlung in meinem jetzigen zuhause bleiben. Jetzt werden Sie vielleicht fragen "Den jungen Wilden" haben wir "gelesen" aber wo ist das oben angekündigte zu verschenkende Herz....? Lernen Sie mich einfach kennen. Dann können Sie es gar nicht verfehlen......